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Friedensnobelpreisträgerin Rigoberta Menchú Tum in der Steiermark

Besuch anlässlich des Weltfriedenstages

Friedensnobelpreisträgerin Rigoberta Menchú wurde von Landtagspräsident Franz Majcen (r) und Prof. Herwig Hösele (l) begrüßt © Land Steiermark / Ingeborg Hackl
Friedensnobelpreisträgerin Rigoberta Menchú wurde von Landtagspräsident Franz Majcen (r) und Prof. Herwig Hösele (l) begrüßtFriedensnobelpreisträgerin Rigoberta Menchú wurde von Landtagspräsident Franz Majcen (r) und Prof. Herwig Hösele (l) begrüßt
© Land Steiermark / Ingeborg Hackl
 
In ihrer Rede setzte sie sich für Menschenrechte und globale Solidarität ein © Land Steiermark / js
In ihrer Rede setzte sie sich für Menschenrechte und globale Solidarität einIn ihrer Rede setzte sie sich für Menschenrechte und globale Solidarität ein
© Land Steiermark / js
 
Das Publikum zeigte sich begeistert von der Offenheit der Friedensaktivistin © Land Steiermark / js
Das Publikum zeigte sich begeistert von der Offenheit der FriedensaktivistinDas Publikum zeigte sich begeistert von der Offenheit der Friedensaktivistin
© Land Steiermark / js
 

Graz (20.09.2013). - Mit einer Festveranstaltung im Grazer Landhaus begann am Donnerstagabend (19.09.2013) ein Steiermark-Besuch der Friedensnobelpreisträgerin Rigoberta Menchú. Der Hurrikan "Manuel" hatte Flugausfälle und gewaltige Verspätungen verursacht, das Publikum musste mehr als drei Stunden auf das Statement der Friedensaktivistin aus Guatemala warten, der man aber keinerlei Reisestrapazen anmerkte. Zur Begrüßung hatten Landtagspräsident Franz Majcen und Prof. Herwig Hösele als Vertreter des Forum Alpbach die Bedeutung einer globalen Solidarität unterstrichen.

Rigoberta Menchú dankte für den Einsatz der Steiermark im Bereich der "Menschenrechte", dem Hauptthema des Abends. Im selben Atemzug spornte sie aber an, nicht locker zu lassen. In Guatemala, das über zwei Jahrzehnte vom Bürgerkrieg erschüttert worden war, müssen noch immer dessen Folgen aufgearbeitet werden. Nachdem tausende Menschen verschleppt, gefoltert oder getötet worden waren, sei es nun am wichtigsten, den "Menschen ihre Würde zurückzugeben, indem Angehörige und Freunde endlich eine Gewissheit über das Schicksal der Opfer erhalten", sagte sie.

Das Land Steiermark unterstützt seit drei Jahrzehnten im Rahmen seiner Entwicklungszusammenarbeit regelmäßig solche Projekte steirischer Initiativen, darunter auch Vorhaben im Heimatdorf der Friedensnobelpreisträgerin. Rigoberta Menchú war übrigens schon mehrfach in der Steiermark, das erste Mal bereits bevor sie die Auszeichnung für ihren gewaltlosen Friedenseinsatz 1992 in Oslo erhalten hatte.

Nach einem Besuch der UNO-Einrichtungen in Wien wird Frau Menchú morgen, Samstag, vormittags einen Festvortrag zum Weltfriedenstag in der Montanuniversität Leoben halten. Am Sonntagabend findet in Aflenz eine Vernissage mit fünf Künstlern aus ihrer Heimat Guatemala statt, die in den vergangenen Wochen einen - von der Rigoberta Menchú-Stiftung unterstützten - Studienaufenthalt in der Steiermark verbracht hatten.

Graz, am 20. September 2013

 
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