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Marktgemeinde Lieboch

„Willi Haider kocht, was Liebochs Bauern bieten"

„Willi Haider kocht, was Liebochs Bauern bieten" © Ingeborg Schrettle
„Willi Haider kocht, was Liebochs Bauern bieten"
© Ingeborg Schrettle

Lieboch (28.05.2015). - Unter diesem Titel gab es am 28. Mai 2015  eine interessante Kochshow, in deren Mittelpunkt der bekannte Koch Willi Haider, aber ebenso die Liebocher Bäuerinnen und Bauern standen.
Anlass war die Thematik der Fair Trade-Gemeinde. Außer fairem Handel geht es in einer Fair Trade-Gemeinde immer auch um Regionalisierung, Verringerung der Transportwege, und natürlich auch nachhaltige und hochwertige Ernährung.
Seit dem frühen Nachmittag hatte eine Gruppe engagierter Frauen die Lebensmittel, die in und um Lieboch produziert wurden, vorbereitet - Gemüse gewaschen, geschnippelt, Fleisch zerkleinert und Brot geschnitten. Willi Haider führte Regie, gab Hinweise für gute Kochmethoden, und trotz einiger Hektik wurde dann alles zeitgerecht fertig.
Auf der Bühne wurden eine Landwirtin und ein Landwirt interwievt, um die Problematik der Lebensmittelproduktion unter schwierigen Bedingungen wenigstens bruchstückhaft zu zeigen.
Auch ein interessanter Kaffeeautomat, der unter dem Titel GOFAIR Heißgetränke mit ausschließlich fair gehandelten und biologischen Zutaten herstellt, erregte viel Aufmerksamkeit - alle konnten sich beim kostenlosen Probieren von der guten Qualität von Kaffee und Kakao überzeugen.
Willi Haider kochte life die Gemüse-Nudel-Speisen fertig, und viele BesucherInnen fanden den Weg zum Probieren mehrmals, denn es schmeckte wunderbar, und das Angebot war vielfältig. Das Liebocher Bauernbrot und der erst seit kurzem bei uns verfügbare Rinderschinken harmonierten ausgezeichnet, in Kombination mit Bauerntopfen und Radieschen - so konnte gelernt werden, wie relativ leicht gesunde und hochwertige Speisen zubereitet werden können, die ausschließlich aus Zutaten unserer Region bestehen.
Die Musikgruppe SnapDazed umrahmte das Programm, und auch die jungen Musiker sprachen den Speisen fleißig zu.
Hoffentlich nehmen viele Liebocherinnen und Liebocher dies zum Anlass, verstärkt in den Hofläden unserer Landwirte und Landwirtinnen einzukaufen - dann wäre der Zweck des Abends erreicht.

Mehr über Steirische Fairtrade-Gemeinden im Europäischen Jahr für Entwicklung 2015 

 

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