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Programm zur Prävention und Bekämpfung sexueller Ausbeutung von Mädchen und Frauen in Kathmandu, NEPAL

Katholische Frauenbewegung der Diözese Graz-Seckau

[01.06.2017] Während des von 1996 bis 2006 dauernden Bürgerkriegs in Nepal wurden etwa 70.000 Menschen in den ländlichen Gebieten vertrieben. Viele Frauen kamen dadurch in die Städte, wo sie vorwiegend im Unterhaltungssektor (Restaurants, Bars, Massagesalons und "Guesthouses") eine Arbeit fanden. Zumeist erfahren die üblicherweise noch sehr jungen Frauen von Dienstgebern physische, mentale und sexuelle Ausbeutung. Neben Prostitution kommt es oft auch zu Menschenhandel. Ziel dieses Projekts ist, betroffene Frauen durch Rechts- und psychosoziale Beratung, Trainings und Ausbildung zu helfen. Zusätzlich soll der Aufbau und Stärkung einer Gewerkschaft für im Unterhaltungssektor tätige Frauen unterstützt werden. Insgesamt sollen rund 3.500 Frauen direkt ins Projekt eingebunden sein, indirekt profitieren davon aber mehr als 18.000 Menschen, die ebenfalls im Projektgebiet im Unterhaltungssektor arbeiten bzw. Familienangehörige Betroffener. Die Gesamtkosten für das 3. Projektjahr betragen € 157.846,11, der Antragsteller leistet einen Eigenbeitrag in der Höhe von € 54.313,72, der Projektpartner bringt Mittel in der Höhe von € 19.500,00 ein. Weitere Drittmittel in der Höhe von € 69.173,88 kommen von der Dreikönigsaktion.

Förderung aus Mitteln der Entwicklungszusammenarbeit: € 12.859,00

 

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